AUSBILDUNGSZENTRUM DER BAUWIRTSCHAFT NIDDA   





Ausbildungszentrum


Das dem Verband baugewerblicher Unternehmer, Frankfurt/Main, angehörende Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft, Nidda, bildet Maurer und Betonbauer (1.–3. Ausbildungsjahr), Zimmerer, Fliesenleger und Straßenbauer (1. Ausbildungsjahr), sowie die Holz- und Bautenschützer aller 3 Ausbildungsjahre aus. Seit Gründung des ABZ Nidda im Jahre 1977 haben ca. 2.500 Schüler ihre Ausbildung absolviert. Die Holz- und Bautenschützer bilden seit Beginn des Ausbildungsberufes eine Gruppe von ca. 60 Auszubildenden. Seit 2007 ist das ABZ-Nidda fester Bestandteil des DHBV-Ausbildungsberufes. Der Berufsschulstandort ist die Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg, der Kreisstadt des Wetteraukreises. Hier findet der fachbezogene theoretische Unterricht statt. Ausbildungszentrum und Betrieb erledigen die Praxis-Durchführung. Das Ausbildungszentrum und die Berufsschule stehen in einer sehr engen Verbindung zu einander, um alle Ausbildungsinhalte ausführlich zu unterrichten.

Nachfrage (Einsteiger)
Seit 2007 kommen Jahr für Jahr durchschnittlich 14 neue Auszubildende, die den Beruf des Holz- und Bautenschützers erlernen wollen. Da im nahen Umkreis mittlerweile auch viele Holz- und Bautenschutzunternehmen ihren Sitz eingenommen haben, rechnet man in den nächsten Jahren mit einer steigenden Anzahl von Auszubildenden. Aufgrund der angrenzenden Städte wie Hungen, Grünberg, Alsfeld, Lich, Laubach, Gießen etc. sind des Öfteren Baubegehungen angesagt, um für die vielfältigen Sanierungsobjekte in den Fachwerkstädten Bestandsaufnahmen zu fertigen. Die Bestandsaufnahmen werden dann im ABZ-Nidda ausgearbeitet und in den Unterricht mit einbezogen.

1977

Gründung für überbetriebliche Ausbildung im Bauhauptgewerbe
1979 Bau eines Winterbauzeltes wegen Platzmangel
1984 Abriss des Winterbauzeltes und Erstellung eines massiven Gebäudes mit Anbau für
Sozialräume

Das ABZ Nidda besteht aus ca. 2000 qm Hallenflächen und einem Schulungsraum von 49 qm. Wasch- und Aufenthaltsräume stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Wir haben viel zu bieten:
Zusätzlich zum Ausbildungsbetrieb bietet das ABZ Nidda Nachhilfeuntericht für alle Auszubildenden vom 1. bis zum 3. Ausbildungsjahr (nach Feierabend sowie samstags auf freiwilliger Basis).
Zum erweiterten Angebot gehören zudem Fachseminare für Auszubildende im Holz- und Bautenschutz. Dazu zählen: Feuchtigkeitsprüfungen an Bauwerken, Lehrgänge zu KMB, Sanierputze, Dichtschlämmen und Injektagen. In enger Zusammenarbeit werden unsere Seminare begleitet von den Firmen: Trotec, Sopro, Deitermann, Remmers, Quick-Mix.

Projekte:
Außerhalb des ABZ Nidda, aber im Rahmen der Ausbildung, wurden unter anderem folgende Objekte verwirklicht:
Hessenpark Neu-Anspach:
Die evangelische Kirche von Lollar aufgebaut.

Münzenberg:
Teile der historischen Stadtmauer saniert und aufgebaut.

Glauburg:
Reste der Keltenreichsburg saniert und neu aufgebaut.

Wetten, dass ...:
1992 nahm das ABZ mit anderen Ausbildungszentren an der Wette „Tausend Lehrlinge bauen hundert Häuser in 5 Minuten“ teil. Die von den Zimmererlehrlingen gebauten Holzhäuser kamen nach der Sendung in Bosnien als Unterkünfte zum Einsatz.

Betonkanu-Regatta in Limburg 1986 und 1987 in Ulm:
Von den Auszubildenden wurden im Schalungsbau die ver schiedensten Betonkanus angefertigt. Trainiert wurde mit großen Engagement der Azubis an den Wochenenden, um an der Regatta teilnehmen zu können.

Außerdem wird das ABZ für Kirchengemeinden und Kommunen im heimischen Raum für kleine Arbeiten im Baubereich aktiv, wenn keine öffentlichen Gelder zur Verfügung stehen.

Das ABZ Nidda ist seit 2003 nach DIN EN ISD 9001 QM-Zertifiziert, um für die Zukunft im Ausbildungs- und Weiterbildungsbereich gerüstet zu sein.